1951 | Neun junge Übersetzer und Dolmetscher gründen mit Unterstützung ihres Berufsverbands in München eine praxisorientierte Ausbildungsstätte. Träger des privaten Instituts ist der gemeinnützige Verein „Sprachen-und Dolmetscher-Institut München“. ( Satzung der Sprachen- und Dolmetscher-Akademie, unterzeichnet 1951) |
1952 | Prof. Dr. Antoine Vellemann leitet das SDI im Sommersemester 1952. Der Lehrbetrieb beginnt am 1. März mit knapp 50 Studierenden in den Sprachen Englisch, Französisch und Spanisch ( Personen- und Vorlesungsverzeichnis SoSe 1952)
Dr. Paul Schmidt, Chefdolmetscher der deutschen Reichsregierung (1922-1945), übernimmt ab September 1952 bis 1967 die Leitung ( Antrittsvorlesung zum WS 1952/53). Die „Schmidt-Schule“ entwickelt sich zur renommiertesten nicht-universitären Ausbildungsstätte für Übersetzer und Konferenzdolmetscher in der Bundesrepublik Deutschland. Die Ausbildung zum „Wirtschaftskorrespondent“ dauert zwei Jahre. An den Abendkursen nehmen rund 170 Personen teil.
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1953 | Die neue Deutsche Abteilung bringt junge Menschen aus aller Welt ins Haus am Amiraplatz. |
1954–65 | In nur einem Jahr erhalten „Auslandssekretärinnen“ eine praxisnahe Ausbildung in drei Fremdsprachen. |
1956 | Italienisch wird als Hauptsprache angeboten.
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1958 | Die Russische Abteilung nimmt den Betrieb auf. |
1967 | Dr. Günther Haensch wird zum Direktor gewählt; zwei Jahre später nimmt er einen Ruf an die Universität Erlangen an.
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1969 | Dr. Alexander Lane wird zum Direktor gewählt.
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1970 | Umzug vom Amiraplatz in eigene Räume in der Amalienstraße 73. |
1974 | Heinz Graf wird zum Direktor gewählt. Unter seiner langjährigen Leitung geht das Institut auf Expansionskurs und festigt seinen Ruf als führende Ausbildungsstätte für Fremdsprachenberufe in Bayern. Die einschlägigen Studien- und Prüfungsordnungen werden maßgeblich vom SDI geprägt.
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1976 | Mit 1816 Schülern und Studierenden erreicht das Institut seinen quantitativen Höchststand. |
1977 | Das SDI erhält die beantragte staatliche Anerkennung. |
1987 | Ministerpräsident Franz-Josef Strauß ermöglicht die Einrichtung der Chinesischen Abteilung. Das Institut richtet ein PC-Labor ein und drängt darauf, Kurse in Textverarbeitung und Terminologieverwaltung obligatorisch zu machen. |
1993 | Dr. Ulrich Daum wird zum Direktor gewählt. Er sorgt für die Anmietung weiterer Gebäude und meistert eine durch rückläufige Einschreibungszahlen bedingte finanzielle Krise.
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1995 | Im wieder neu aufgelegten Sprachprogramm am Abend bietet das SDI Firmen, Berufstätigen und Studierenden Kurse in 15 Sprachen nach neuesten Methoden an.
Das SDI wird von Brüssel als „ erasmusfähig“ anerkannt. Die Zahl der Partnerhochschulen steigt binnen weniger Jahre auf 29 Institutionen in 7 Ländern. |
2000 | Dr. Felix Mayer wird zum Direktor gewählt. |
2002 | Im Jahr des 50-jährigen Jubiläums bilden rund 100 Lehrkräfte aus 23 Ländern etwa 800 Schüler und Studierende aus. Angeboten werden Deutsch als Fremdsprache, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Russisch und Chinesisch, die Fachgebiete Wirtschaft, Technik, Recht und Naturwissenschaften, die Ausbildung zum Fremdsprachen- und Eurokorrespondenten sowie Aufbaustudiengänge bis hin zum Konferenzdolmetscher. Der Leitspruch des SDI lautet nach wie vor: Aus der Praxis für die Praxis. |
2007 | Die „ Hochschule für Angewandte Sprachen – Fachhochschule des SDI München“ wird errichtet. Der Lehrbetrieb wird zum 1.10.2007 aufgenommen. Gute Absolventen der Fachakademie können endlich am SDI einen Bachelor erhalten. |
2011 | Umzug aus der Amalienstraße auf den neuen Campus in der Baierbrunner Straße. |