Im Rahmen des "Aufbauseminars Untertitelung" wurden folgende Filme untertitelt und in Zusammenarbeit mit dem Filmmuseum München präsentiert:
Mr Arkadin (Herr Satan persönlich)

USA/Frankreich/Spanien 1955
Regie und Drehbuch: Orson Welles
Darsteller: Orson Welles, Paola Mori, Robert Arden, Patricia Medina, Akim Tamiroff, Michael Redgrave, Peter van Eyck, Suzanne Flon, Katina Paxinou, Gert Fröbe
106 min, OmU
Der zweite von Welles außerhalb des amerikanischen Studio-Systems gedrehte Film ist der Versuch, die Kaneähnliche Figur eines übermächtigen Geschäftsmannes mit politischem Einfluß im Nachkriegs-Europa zu zeichnen.
Die Rahmenhandlung des Films wurde in München am Stadtmuseum gedreht, das Orag-Haus und viele Straßen und Ecken aus der Innenstadt sind erkennbar.
Donnerstag, 25. Oktober 2007, 19:00 Uhr
Filmmuseum München
St.-Jakobs-Platz 1
U3/U6 Marienplatz
S-Bahn Marienplatz
Eintritt: 4 Euro
Auszug aus dem Programm des Filmmuseums (PDF-Datei)
La macchina ammazzacattivi (Die Maschine, die die Bösen tötet)

Samstag, 22. September 2007, 21:00 Uhr
Mittwoch, 26. September 2007, 18:30 Uhr
Regie: Roberto Rossellini
Wenige Jahre nach Kriegsende ergießt sich großer Reichtum über ein kleines süditalienisches Dorf. Subventionen, Investitionen und Erbschaften sorgen für allerlei Intrigen unter den Dorfbewohnern. Da wird Celestino, dem Fotografen, vor einem ehrwürdigen alten Mann die Fähigkeit übertragen, auf geheimnisvolle Weise für Gerechtigkeit zu sorgen. Er hat alle Hände voll zu tun. Aber wer ist der alte Mann wirklich?
Celestino wird es uns verraten.
Wir liefern die Untertitel dazu.
Filmmuseum München
St.-Jakobs-Platz 1
U3/U6 Marienplatz
S-Bahn Marienplatz
Eintritt: 4 Euro
Auszug aus dem Programm des Filmmuseums (PDF-Datei)
"French Cancan" (1955) von Jean Renoir
01. Februar 2007
Vorführung mit Live-Untertitelung
Der Workshop "Sprache und Film" präsentierte in Zusammenarbeit mit dem Filmmuseum München: "French Cancan" (1955) von Jean Renoir.
Der Film spielt im Paris der Belle Époque. Henri Danglar, der mehrere Cabarets in Montmartre leitet, ist pleite. Als er fast am Boden ist und sich vom Nachtleben zurückziehen will, lernt er die junge Wäscherin Nini kennen und verliebt sich in sie. Als er das Mädchen tanzen sieht, hat er eine Idee: Er will den Cancan in einem neuen Etablissement, dem „Moulin Rouge“ wieder aufleben lassen. Mit Hilfe des Banquiers Walter, des Prinzen Alexandre und nicht zuletzt der früheren Königin des Cancans, der alten Guibole, schafft er es, seinen Traum zu verwirklichen. Der Film ist nicht nur eine soziale Kritik der Pariser Bourgeoisie der Jahrhundertwende, sondern auch eine rauschende Revue, in der legendäre Stars wie Edith Piaf auftreten.
Jean Renoir wurde 1894 als zweiter Sohn des berühmten Malers Pierre-Auguste Renoir geboren und so ist es nicht verwunderlich, dass einige der im Film gezeigten Szenen an Gemälde des impressionistischen Künstlers erinnern. Der Film wurde 1955 gedreht, nachdem Jean Renoir, der 1940 in die USA emigriert war, nach Frankreich zurückkehrte.
Die Untertitel für diese Vorführung wurden vom Workshop "Sprache und Film" unter Leitung von Danièle Hirsch erstellt und live eingeblendet.

