Nuclear Free Future Award: Leave the uranium in the earth!

Interview in englischer Sprache mit anschließender Fragerunde

Download: Plakat Montagskonferenz „Nuclear Free Future Award: Leave the uranium in the earth!“

Montag: 25. Oktober 2010, 15:30 bis 16:30 Uhr
SDI München, Amalienstraße 73, Raum A21

Referenten:

  • Claus Biegert, Journalist und Gründer des NFFA

Moderation: Carolin Roth, MA-Studentin IKM

Mit den ersten Experimenten zur Erforschung von Kernreaktionen gegen Ende des 19. Jahrhunderts begann für die Menschheit ein neues Kapitel Weltgeschichte. Die ersten praktischen Anwendungsmöglichkeiten der Kernspaltung beschränkten sich auf die militärische Forschung während des Zweiten Weltkriegs – und fanden ihren damaligen Höhepunkt mit der ersten erfolgreich gezündeten Atombombe am 16. Juli 1945. Dem folgte in den fünfziger Jahren die Kernforschung zur zivilen Nutzung. Mit dem Erleuchten von vier Glühbirnen durch atomare Energiequellen wurde klar, welche Möglichkeiten die Kernenergie der Weltgemeinschaft langfristig eröffnen würde. Nach und nach entstanden rund um den Erdball zahlreiche Atomkraftwerke zur kommerziellen Stromerzeugung.

Überschattet wurde die historische Neuentdeckung erstmals durch ein schweres Reaktorunglück im Kernkraftwerk Three Mile Island in den USA. Erste Besorgnis über die Unkontrollierbarkeit der atomaren Gefahr machte sich in der Weltbevölkerung breit, was in den siebziger Jahren zur Gründung einiger Anti-Atomkraft-Bewegungen führte. Endgültige Bestätigung erhielten ihre Anhänger dann, als sich der bisher größte GAU der Atomgeschichte ereignete. Die unaufhaltsame Freisetzung radioaktiver Strahlung nach der Katastrophe von Tschernobyl hinterließ zum Teil grausame Spuren bis zum heutigen Tag.

Seither liefern sich Befürworter und Gegner einen Kampf um die Nutzen und Risiken der Atomkraft und den damit verbundenen Uranerzabbau. Eine besondere Bedeutung kommt in dieser Debatte Nichtregierungsorganisationen zu, die es sich zum Ziel setzen, kommenden Generationen eine atomfreie Zukunft zu garantieren. Ein Beispiel hierfür ist die in München ansässige Franz Moll Stiftung für kommende Generationen. Mit der Verleihung des Nuclear Free Future Award ehrt und fördert sie weltweit Menschen, die sich aktiv für eine Welt ohne Atomwaffen und Atomenergie einsetzen.

Nuclear Free Future Award: Leave the uranium in the earth! Das ist das Thema der kommenden Montagskonferenz. Im Rahmen eines Interviews mit Herrn Claus Biegert, Gründer des NFFA, und Herrn undefinedDr. Wolfgang Heuss, ehrenamtlicher Mitarbeiter, haben Sie die Gelegenheit, mehr über die Hintergründe dieses Antiatompreises zu erfahren. Im Anschluss können Sie in einer öffentlichen Fragerunde zusätzliche Informationen zu diesem Thema erhalten.

Sprachen

  • Bild: Italienisch, Deutsch

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aktualisiert am 04.11.2010
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