50 Jahre SDI München

Veranstaltungen

Ausstellung: Das SDI von 1952 bis 2002

Im Jubiläumsjahr 2002 konnte jeder interessierte Gast den Werdegang des SDI anhand der Bilder und Dokumente unserer Ausstellung in den Räumlichkeiten sowie auf dem lokalen Server des SDI besichtigen.

Memory Day

01. März 2002

Der Übersetzerarbeitsplatz hat sich in den letzten Jahren stark verändert. In vielen Bereichen sind Tools wie Translation Memories, die sich schon übersetzte Sätze "merken" und bei Bedarf wieder "vorschlagen", zu unverzichtbaren Helfern für den Fachübersetzer geworden.

Um Kolleginnen und Kollegen einen Überblick zu geben, wie die einzelnen heute erhältlichen Produkte funtionieren, stellten verschiedene Hersteller von Translation Memories ihre Produkte am SDI vor.

Seminar: Übersetzer und Übersetzungsunternehmen (2. März 2002)

Der Freiberufler zwischen Boss und Amboss

Das traditionelle Berufsbild des professionellen Übersetzers ist stark von der Freiberuflichkeit geprägt.

Nun hat sich in den letzten Jahren der Markt für Übersetzungen drastisch geändert. Das Volumen der Aufträge, deren Spezialisierung und Diversifizierung nehmen zu, die Qualitätsanforderungen werden immer höher, die Termine knapper.

Die Tage der Ein-Mann-/Eine-Frau-Übersetzungsfirma scheinen gezählt zu sein. Auch die Reihen der firmeninternen Sprachendienste lichten sich, Outsourcing ist nicht nur ein leeres Modewort. Immer mehr Aufträge gehen an Dienstleister, die die Übersetzungen an freischaffende Übersetzer (manchmal auch Vendoren genannt) verteilen und selbst die Steuerung des gesamten Übersetzungsprozesses in der Hand behalten.

Mutiert der Freiberufler zum Subunternehmer oder profitiert er von einem leistungsfähigen Unternehmen im Hintergrund?

In diesem Seminar wurden die Beziehungen zwischen den wirtschaftlich ungleichen Partnern aus beiden Perspektiven beleuchtet. Ergänzend wurde auf juristische und wirtschaftliche Aspekte eingegangen.

Matinée Wiktor Bockmann

Sprache der Musik

17. März 2002

Gasteig, Kleiner Konzertsaal

Konzertmatinée mit Wiktor Bockman (Violine), Virgil Turiciano (Violine), Maximilian Kraft (Klavier) und Mitgliedern der Formation Chamäleon.Wiktor Bockman, geboren 1963 in Breslau, Studium in Krakau bei Wieslaw Kwasny und Daniel Strabawa, 1985. 1. Preis der Hochschulen in Polen, 1986 Diplom mit Auszeichnung, Stipendium bei Nathan Milstein in Zürich, seit 1988 rege Konzerttätigkeit als Solist und Orchestermusiker. Geigerisches Können und musikalische Spontaneität als Mittel, um Beziehungen herzustellen zwischen Sprachräumen und ihrer Musik, auf der Suche nach dem musikalischen Idiom.

Aus dem Programm: J. Anon, Stan Golestan, Maurice Ravel,Claude Debussy, Astor Piazzola, Ernest Bloch

Übersetzen – Übertragen

mit Charlotte von Bomhard und Marina Busse

20. April 2002
Gasteig, Black Box

Klassische Texte im übersetzerischen Vergleich.
6 + 1 Fremdsprachen des SDI passierten Revue.

Charlotte von Bomhard, früher Mitglied der Münchner Kammerspiele und Dozentin an der Falcken-bergschule, ist seit Jahren verantwortlich für die Sprecherziehung der Konferenzdolmetscher/innen des SDI.

Marina Busse, freie Schauspielerin, Dozentin an der Bayerischen Theater Akademie (August Everding), München, und an der Folkwang-Universität Essen, betreut die Sprecherziehung unserer Fachdolmetscher/innen.

Übersetzerpfade an der Sprachgrenze

Lesung mit Rosemarie Tietze
07. Mai 2002

Beim Literaturübersetzen führen oftmals nicht die breiten Straßen zum Ziel, sondern die verschlungenen, im Dickicht der Sprache verborgenen Schleichpfade.

Rosemarie Tietze, Dozentin am SDI, hat russische Autoren wie Andrej Bitow, Vladimir Nabokov und Ljudmila Petruschewskaja ins Deutsche gebracht. An diesem Abend stellte sie einzelne Werke vor und plauderte über knifflige Übersetzungsfälle aus ihrer Praxis.

GlobaCom 2008 - Ein öffentliches Brainstorming

Podiumsdiskussion und Dolmetschseminar

16. Mai 2002

Wir schreiben den 16. Mai 2005. Dem SDI ist es gelungen, die zweite GlobaCom (2008) nach München zu holen. Zur Vorbereitung hatte das Institut führende Fachleute für multilinguale Kommunikation zu einem ersten Ideenaustausch eingeladen. Dieses informelle Planungskomitee sollte das Kongressprogramm andenken, Zielvorgaben definieren, Themenkreise festlegen usw.

Expertinnen und Experten auf dem Podium:

  • Prof. Sissi Closs, Comet Computer GmbH, Comet Communication GmbH, Prof. FH Karlsruhe
  • Robert Leonhardt, Freiberufler
  • Bernhard Masion, Siemens Center of Excellence in Electronic Business
  • Brian McCluskey, Translation Service, European Commission
  • Joyce McLean, FH München
  • Dr. Gregor Thurmair, Selbständig
  • Dr. Wolfgang Heuss, SDI, Moderation

Es dolmetschten:

  • Dirk Adlung, Julia Chebotova (DE-RU)
  • Michaela Pfeil, Andrea Sühnel, Christian Zorn (EN-DE)

Festakt zum 50jährigen Jubiläum des SDI

Sektempfang im Lichthof der Ludwig-Maximilians-Universität

Freitag, 17. Mai 2002
Große Aula der LMU

Begrüßung: Dr. Felix Mayer
Grußworte: Bayerische Staatsregierung, Europäisches Parlament, Wirtschaft, Verlage, Berufsverbände
Klavierduo: Tal & Groethuysen
Festvortrag: Dr. Roger Willemsen

SDI Praternacht

Freitag, 17. Mai 2002, 20:00 – 04:00 Uhr
Praterinsel, Aktionsforum

Malerisch mitten im Herzen Münchens gelegen bot die Praterinsel das richtige Ambiente für die Jubiläumsveranstaltung des SDI.

Begleitet von einem Programm internationaler Künstler und DJs, wurden die insgesamt ca. 2.500 Gäste mit kulinarischen Spezialitäten aus aller Welt verköstigt, konnten die Rhythmen von Salsa und Samba im Latino-Gewölbe erleben und in der Disco so richtig abtanzen.

Wer sich richtig verwöhnen lassen wollte, hatte ein VIP-Ticket erworben, das ihm die Teilnahme an einer original japanischen Tee-Zeremonie sowie kulinarische Köstlichkeiten und erlesene Getränke garantierte.

Die Praterinsel – eine ehemalige Likör- und Essigbrennerei im Herzen Münchens – ist mit ihren hohen, lichten Gewölbehallen sicherlich einer der schönsten Orte, an denen man ein solches Fest feiern kann.

Eine "brennende" Brücke führte uns über die Isar direkt auf den schönen alten Kastanienhof. Hier konnten die Gäste laue Frühlingsnacht mit einem Cocktail genießen und es uns unter den beleuchteten Kastanien bequem machen. Anschließend können wir in das Zollgewölbe hinabsteigen; dort trug Live- und Discomusik die Tanzenden über die Tanzfläche, sorgten Top-Darstellungen internationaler Künstler für Animation, konnte man bei einer Tombola zu Gunsten der Schulen für Yunnan (China) tolle Preise gewinnen, sorgten Cocktailbars und Foodstände für unser leibliches Wohl.

In der Füllhalle im Erdgeschoss ging es ruhiger zu. Hier konnte man sich ausruhen, einen Cocktail schlürfen oder was Kleines essen, ehemalige Kommilitonen bzw. Studenten treffen oder sich einfach der ruhigen Jazzmusik hingeben. Auf der linken Seite der Füllhalle und in der angrenzenden, nach außen hin verglasten Orangerie befand sich auch der VIP-Bereich, in den sich unsere VIP-Gäste zurückziehen konnten, wenn ihnen der Trubel zu viel wurde. Ein fliegender Service versorgte hier mit ausgesuchten Leckereien, es fand eine original japanische Teezeremonie statt, und auf einer kleinen Bühne traten unsere Künstler auf.

Ausstellung "Fenster"

18. – 31. Mai 2002
Salafia, Rizzi, Krause

"Fenster" – ce trou noir ou lumineux [où] vit la vie, rêve la vie, souffre la vie (Baudelaire).

Aquarelle und Zeichnungen von Nadia Salafia.

Malerin, Dozentin am SDI, bekannt geworden durch ihre Ausstellungen Meere und Ozeane, Meine mythischen Landschaften, Das Feuer im Inneren und verschiedene Design-Arbeiten.

Fenster, die den Blick freigeben, nach innen, nach außen. Sehen, ohne gesehen zu werden, Geheimnis und Vision.

Fotografische Exkursionen von Andrea Rizzi und digitale Bildverfremdungen von Gabi Krause nahmen das Thema in eigenen, kreativen Impressionen auf.

Seminar Rechtsraum Europa

Spanisch – Deutsch
Fachsprache Recht für Übersetzer und Dolmetscher

07. – 08. Juni 2002

Übersetzen, Dolmetschen und Terminologiearbeit waren die drei Aspekte, die die Teilnehmer dieses Seminars in ihrer praktischen Relevanz beschäftigten. Welche fachsprachlichen Anforderungen erwarten den Sprachmittler? Wie bereitet er sich vor? Wie löst er die scheinbar unlösbaren Probleme? Wo kann er Hilfestellung erwarten? Welche Quellen bietet das Internet?

Das Seminar wandte sich an Fachübersetzer, Fachdolmetscher, Terminologen und all jene, die sich aus beruflichem oder persönlichem Interesse mit der spanischen und deutschen Rechtskultur befassen. Einen besonderen Schwerpunkt bildeten das Immobilien- sowie das Gesellschaftsrecht – zwei Bereiche, denen Sprachmittler und Juristen, deren Aktivitäten sich auf den spanischsprachigen Raum erstrecken, am häufigsten gegenüberstehen. Darüber hinaus wurden die zunehmenden Möglichkeiten aufgezeigt, die das Internet zur Terminologie- und Informationsgewinnung bietet.

Noi Tre

21. Juni 2002
Filmmuseum im Stadtmuseum, 20:30 Uhr

Im Jahre 1770 hält sich ein junger Pianist und genialer Musiker namens Wolfgang Amadeus Mozart – damals gerade 14 Jahre alt – im Hause des Grafen Pallavicini in Bologna auf, um an der dortigen Musikakademie Komposition zu studieren. Amadé genießt diese unbeschwerte Zeit ohne Aufsicht des strengen Vaters, freundet sich mit Giuseppe, dem Sohn des Grafen Pallavicini an, und beide verlieben sich in Antonia. Um diesen magischen Ort nicht verlassen zu müssen, erwägt Amadé sogar, die Prüfung absichtlich nicht zu bestehen...

Der Film lief in der italienischen Originalfassung. Die deutschen Dialoge wurden von Studenten des SDI eingesprochen.

Regie: Pupi Avati

Darsteller: Christopher Daviedson, Lino Capolicchio, Gianni Cavina, Carlo delle Piane, Ida Di Benedetto, Dario Parsini, Barbara Rebeschini, Giulio Pizzirani, Leonardo Sottani

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SDI-Hymne

Download: SDI-Hymne (PDF)

Die SDI-Hymne wurde von Dr. Ulrich Daum komponiert und bei der 50-Jahr-Feier des SDI zu Gehör gebracht.

Die undefinedNoten der dreistimmigen Komposition (PDF), vertextet in allen SDI-Sprachen, enthalten sogar eine bayerische Version.

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aktualisiert am 09.10.2009
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